Great Ocean Road & Grampians

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. In der letzten Zeit war ich vor allem am arbeiten. Ich habe nun zwei Jobs. Einmal weiterhin im Hofbraeuhaus, wo jetzt immer mehr los ist, weil es auf Weihnachten zugeht. Jeden Abend an die 800 Gaeste die bedient werden wollen. Manchmal ist das sehr anstrengend, vor allem wenn man (meist reiche) Gaeste hat, die sich als was besseres fuehlen. Aber das Team ist nett und ich versteh mich immer besser mit ihnen. Der andere Job ist ein Cafe namens Picnic, suuuper toll. Smoothies, guter Kaffee (dank Lisa meiner Zimmernachbarin, die dort Barista ist. Bester Kaffee der Welt :)) und sehr sehr leckeres Essen (dank Yuda, dem Koch, der aus Israel kommt und mich und Lisa nach der Arbeit auch immer nach Hause faehrt).

Ansonsten ist nicht viel passiert, da ich nun eben die meiste Zeit am arbeiten bin.

Aber letzten Montag und Dienstag waren wir auf einem Road Trip entland der Great Ocean Road und den Grampians.

Die Bilder sprechen groesstenteils fuer sich selbst.

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wpid-img-20141201-wa0001.jpgFrueh um 7 ging es los, erstmal ein paar Stunden uebers Land bis wir dann an den 12 Aposteln angekommen sind. Von denen sind allerdings nur noch 8 uebrig. Mit dem Wetter hatten wir auch nicht sonderlich Glueck, aber es war trotzdem beeindrucken, was die Natur (und die Zeit) schaffen kann.

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Der zweite Stop war Gorges Lookout, was sogar noch atemberaubender war.

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Der dritte Stop war mein persoenlicher Favorit. Ein Moment, den man, wie es Cornelia Funke so schoen beschrieben hat, am liebsten „in ein Marmeladenglas stecken moechte und immer wenn es einem schlecht geht, oeffnet man das Marmeladenglas und weiss wieder wie gluecklich man war“. Solche Marmeladenglasmomente hatte ich hier schon ein paar.

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Der letzte Stop an der Great Ocean Road war ein wunderschoener Strand, der allerdings bei besserem Wetter noch schoener gewesen waere.

Pause haben wir zu Fish n Chips in einer wunderschoenen Bucht gemacht.

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Anschliessend ging es dann zum Zeltplatz in den Grampians Zelte aufbauen und dann den restlichen Abend am Lagerfeuer verbringen, Geschichten erzaehlen und viel Lachen.

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Am naechsten Tag sind wir (wieder recht frueh) aufgebrochen um die Grampians zu erkundigen. Meine Erwartungen wurden kein bisschen enttaeuscht. Ein schoener Ausblick hat den anderen gejagt.IMG_1076

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IMG_7700IMG_7780Mein persoenlicher Favorit war dieser Ort, da er mich an die Landschaft in Isabel Allendes „Die Stadt der wilden Goetter“ erinnerte, zumindest, wie sie meinem Kopf existiert. Wunderschoen war es aber auch in den Wasserfaellen zu schwimmen und danach auf den warmen Steinen zu trocknen.

 

IMG_7798Alles in allem war der Trip wunderschoen und ich bin wirklich gluecklich ihn mitgemacht zu haben. Ich werde vielleicht noch mal irgendwann zurueckkommen und mir vor allem die Grampians genauer ansehen.

Ich werde versuchen, ab jetzt oefter zu schreiben.

Bis Bald,

Lyndi

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The Old Vicarage – living in my „happy bubble“

Ich lebe jetzt seit 2 Wochen in St. Kilda, in „The Old Vicarage“, dem aeltesten Gebaeude von St. Kilda. Frueher wurden dort Gottesdienste abgehalten, bevor die Kirche gebaut wurde. Das Haus ist unglaublich schoen, fast wie ein kleines Schloss.

The Old Vicarage

The Old Vicarage

The Old Vicarage

The Old Vicarage

Dort lebe ich mit 17 anderen Travellern, dem Houseowner Mark, seiner Freundin Denise und dem Kater Cosmo. Man kann sich das ganze wie eine riesen WG vorstellen, oder aber – bei uns – eine wunderbar grosse Familie.

Family abroad

Family abroad

Wenn man nach Hause kommt interessiert sich jeder dafuer, wo man geblieben ist und wie dein Tag war. Wenn man feiern gehen will, findet sich immer jemand, der das auch will und wenn man aber alleine irgendwo hingehen will, um ein Buch zu lesen, kann man das auch machen. Mein Zimmer teile ich mir mit Lisa (aus Schweden), Fleur (aus Belgien) und Linda #2 (aus Deutschland). Meine Tage habe ich anfangs mit einer Mischung aus am Strand liegen ( der ist hier naemlich nur 10 Minuten zu Fuss entfernt)

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Karten spielen und im Garten zusammensitzen

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und Jobsuche bestanden. Bei der Jobsuche hat sich jetzt tatsaechlich etwas ergeben. Ich werde die naechste Zeit als Bedienung im Hofbraeuhaus arbeiten. Ja, genau, so richtig mit Dirndl und so … da reist man um die halbe Welt um dann im Dirndl zu bedienen und sich eine (leider sehr klischeehafte) deutsche Show anzuhoeren. Aber die Leute dort sind nett und die Bezahlung ist okay. Mal sehen, ob ich vielleicht auch noch etwas anderes finde. Aber fuer den Anfang bin ich sehr froh jetzt endlich einen Job gefunden zu haben, das ist naemlich gar nicht so einfach. Das beste an dem Job ist das Feierabend- oder Knock-off-Bier, das krieg ich nach jeder Schicht umsonst.

Ich lebe hier gerade echt in einer „happy bubble“ gefuellt mit tollen Menschen und viel Lachen in einem der tollsten Orte den ich kenne.

Bis bald und liebste Gruesse von einer super gluecklichen Lyndi

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Es bleibt spannend Down Under

Meine AuPair Familie und ich haben jetzt gemeinsam beschlossen, die Erfahrung nach 4 Wochen zu beenden. Sie suchen jemanden, der über 21 ist,  wegen der Autoversicherung und Fahrerfahrung und ich suche einen Job, in dem ich nicht so abgeschieden von all den jungen Travellern bin und auch etwas besser verdiene.

Ich habe also nach einem neuen Unterschlupf gesucht und bin auch gleich fündig geworden. Ich werde ab morgen in einem 4-Bett-Zimmer in einem Haus voller junger Leute (17 an der Zahl) unterkommen. Das Haus liegt in St. Kilda (meinem bisherigen Lieblingsviertel in Melbourne) und ist nur 10 Minuten vom Strand entfernt. Das Haus hat außerdem einen Billardtisch und eine Tischtennisplatte und einen großen Außenbereich mit Tischen und Barbeque und allem.

Ich bin auf jeden Fall gespannt und freu mich endlich mal wieder unter Leuten zu sein, deren Lieblingsfilm nicht Frozen ist (hoffentlich zumindestens).

Bis bald,
Eure Lyndi

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Nanny sein und Melbourne

Ich melde mich jetzt nach langer, langer Zeit endlich mal wieder mit einem Lagebericht. Ich bin jetzt schon knapp 4 Wochen in der Familie und kann so langsam etwas übers Nanny sein sagen.
Als Nanny hat man immer viel zu tun. Man räumt viel auf, malt viel (auf Papier oder ins Gesicht), guckt sehr, sehr viele Disneyfilme (ich lerne fleißig alle Disneyprinzessinnen auswendig) und albert herum. So Dauer-Gute-Laune ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn man – was irgendwie auch zum Nanny sein dazu gehört- krank wird. Weil wenn eins der Kinder krank wird ist es ziemlich sicher, dass man selbst auch krank wird. Das ist mir natürlich auch passiert und ich lag dementsprechend die letzten 3 Tage mit Halsentzündung und Fieber im Bett. Gar nicht so toll in der Ferne krank zu sein. Liegt wahrscheinlich auch ein bisschen daran, dass das Wetter hier fast täglich wechselt und es auch immer noch ziemlich kalt ist. An den Wochenenden ist es zum Glück meist immer warm gewesen, was ich dazu genutzt habe die Stadt weiter zu erkunden.

Der Strand in St. Kilda ist an warmen Tagen schön und man kann den ganzen Tag dort rumhängen. Vor allem Sonntags, da ist dort immer Markt und ganz viele interessante, leicht alternative Leute verkaufen alles von Öko-Seife über Schmuck bis hin zu coolen T-Shirts. Oder man läuft einfach am der Promenade entland und genießt die Sonne und Musiker, die sich dort tummeln.

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Wenn man mehr Lust auf Shoppen, kleine Cafés und ein lockeres Flair hat, bietet sich das Fitzroy-Viertel an. Dort gibt es viele nette Vintage-Läden, in denen man coole Einzelteile ergattern kann oder auch gebrauchte Bücher für wenig Geld. Selbst wenn man nichts zu kaufen gedenkt, lohnt es sich dort rumzulaufen, allein um das multikulti Flair Melbournes einzusaugen, das mir sehr gefällt.

In Centrum Melbournes lohnt es sich auch immer wieder nach neuen Graffitis Ausschau zu halten, da diese sehr häufig wechseln. Hier mal wieder ein paar neue:

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Auch die Bibliothek ist für alle Buchliebhaber und Architekturfans einen Besuch wert. In einer wirklich beeindruckenden Umgebung kann man hier freies Internet nutzen, Bücher lesen oder auch eine der wechselnden Ausstellungen ansehen. Hochinteressant!

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Melbourne ist wirklich ein Muss für jeden, der plant nach Australien zu kommen.

Ansonsten gibt es im Moment nicht sonderlich viel zu berichten, da mich mein Nanny Job voll einnimmt.
Ich melde mich bald wieder,
Lyndi

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Birthday Girl in der Ferne

Gestern war mein Geburtstag und das erste Mal hab ich ihn ohne Familie gefeiert. Es war trotzdem ein wundervoller Tag.
Ich bin als ersted um 7 Uhr aufgestanden um mit meiner Familie zu skypen.  Ein dreifach Hoch auf Skype! Es war echt schön (fast) persönlich mit ihnen zu reden, das ist doch nochmal was anderes als nur Emails zu schicken.
Dann hab ich das Bett verlassen und wurde von einem Geburtstagskuchens erwartet (der erste von vielen an dem Tag).

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Dann hab ich mich in meinem Lieblingskleid auf den Weg in die Stadt gemacht um mich mit Chloe und Bronwyn zu treffen. Wir waren zum ‚Afternoon Tea‘ im Hotel Windsor, einem der ältesten Hotels Melbournes und allgemein eins der wenigen alten Dinge in Australien. Es war umwerfend. Ein Gebäude voller Geschichten und ein Buffet das einfach unglaublich lecker war. Aber seht selbst:

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Ich hab so viel gegessen, dass ich danach mehr gerollt als gelaufen bin. Aber was soll man machen?:D
Dann sind Chloe und ich noch ein wenig in der Stadt rumgelaufen (den Kuchen abtrainieren) und haben dann noch einen Cocktail im 35. Stock eines Hotels getrunken.  Unglaubliche Aussicht.

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Dann habe ich mich auf den Heimweg gemacht. Es war echt ein schöner Tag, obwohl meine Liebsten in der Heimat mir auch unglaublich gefehlt haben und ich hab mich über all die Nachrichten, Glückwünsche, Fotos und Sprachnachrichten sehr gefreut. Ihr seid die allerbesten, Danke!
Bis bald,
Lyndi

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Danke Gumtree!

Dank meiner exzessiven Gumtree-Jobsuche hab ich es tatsächlich geschafft: mein erster Job in Australien. Ich werde nun die nächsten paar Wochen/Monate (wie lange genau wird sich noch rausstellen) als Nanny arbeiten. Ich lebe bei einer türkisch-australischen Familie mit 3 Kindern (10, 7 und 4 Jahre alt) und 6 Katzen. Bisher wirken sie wirklich sehr nett und ich fühle mich wohl. Die Kinder sind total süß und haben mir schon ihre Liebe erklärt (und mich in Mario Kart auf der Wii geschlagen). Und da die Familie türkischstämmig ist, gabs heute auch schon leckere Baclava (wer das nicht kennt unbedingt mal probieren! ) und türkischen Tee. Der einzige Nachteil ist, dass es ein wenig außerhalb von Melbourne ist, aber mit dem Auto oder den Öffentlichen kommt man ganz gut rein. 
Ich hoffe mal alles andere läuft genauso gut, wie es bisher gelaufen ist.
Bis bald,
Lyndi
Ps.: für alle die auch planen nach Australien zu kommen. Gumtree.com.au ist eine Internetseite, die so funktioniert wie Ebay Kleinanzeigen. Für Jobs und alles andere erdenkliche. Wirklich hilfreich, auch wenn man ziemlich viel Zeit investieren muss.

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Besuch zum Fruehstueck

Nur ein kleiner Eintrag zwischendurch um zu zeigen wer hier so auf der Terasse rumlaeuft. Bisschen was anderes als die Spatzen in Deutschland. 🙂

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